Microsoft stellt Sicherheitsoffensive für Office vor

 

Alle Word-, Excel und Powerpoint-User haben Grund zur Freude: Microsoft will die beliebten Programme nun noch sicherer machen. Ein neuartiges Sicherheitsfeature, das bösartige Links erkennen können soll, wird den Nutzer jetzt noch deutlich besser vor Cyber-Bedrohungen schützen.

Das neue Update soll eine Echtzeit-Alarm-Funktion beinhalten sowie interaktive Tools, die Bedrohungen analysieren können. Klickt der nichtsahnende User also auf einen infizierten Link, lenkt ihn das neue Feature zunächst auf eine Warnhinweis-Seite weiter. Das ist sinnvoll, denn so wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, die Website gegebenenfalls trotzdem zu besuchen.

Was die Nutzung in Firmen angeht, will Microsoft den jeweiligen Admins sogar die Rechte verleihen, ein Weitersurfen komplett zu untersagen, wenn der User auf eine entsprechende Hinweisseite gelangt. Das kann das Firmennetzwerk unter Umständen vor sehr gefährlichen Bedrohungen wie Locky oder TeslaCrypt schützen.

Ab Ende April will Microsoft das Feature anbieten, vorerst allerdings nur für Proplus-User.

Das Internet in Zahlen und Fakten

Es gibt bestimmt einige Dinge, die ihr über das Internet wisst, doch sicherlich umso mehr, die ihr nicht wisst. Das Internet hat sich in den letzten 25 Jahren zu solch einem elementaren Bestandteil unseres Lebens entwickelt, dass viele es als selbstverständlich betrachten und vieles gar nicht mehr hinterfragen. Dabei steckt in Zahlen und Fakten ausgedrückt viel mehr dahinter. Um euch das Ganze mal ein bisschen näher zu bringen, habe ich ein interessantes Video für euch raus gesucht, das wunderbar visualisiert, wie gigantisch und unfassbar das Internet eigentlich ist. Viel Spaß damit!

Das schmutzige Geschäft mit dem Spam

„Bitte keine Werbung einwerfen“ – Diesen Satz liest man relativ häufig auf Briefkästen in der Bundesrepublik. Er dient dazu, sich vor Wurfsendungen, Anzeigeblättern und sonstigem unerwünschten Papierkram zu schützen.

Doch wie ist das im Internet? An seinen E-Mail-Postkasten kann man nicht einfach ein Schild mit „Bitte keinen Spam“ anbringen. Selbst wenn – das würde Spammer und Kriminelle wohl wenig interessieren. Man fragt sich jedoch trotzdem wer auf Mails wie „Investieren in aktien von eurobank sonst Verlieren geld Rapide“ eingeht. Die Antwort lautet: Genug, denn sonst wären solch ominöse Nachrichten schon längst nicht mehr im Umlauf. Tatsächlich sind es nämlich 29 Milliarden dieser Mails, die täglich verschickt werden. Eine Studie des International Computer Science Institute der University of California in Berkeley hat ergeben, dass die Spammer tatsächlich im Schnitt 12 Millionen Mails verschicken müssen, um einen Kauf zu registrieren. Das ist enorm viel, aber anscheinend trotzdem lukrativ.

Fakt ist auch, dass das Prinzip „Spam“ wohl immer von einem Dreiergespann ausgeht. Es gibt so genannte „Harvester“, die das Internet nach E-Mail-Adressen – also potentiellen Opfern -durchkämmen, die dann wiederum von Bot-Netzwerken mit Spamnachrichten bombardiert werden. (Bot-Netzwerke sind mit Schadsoftware infizierte Privat- oder Geschäftsrechner, die als Absender der Nachrichten dienen und als ein Netzwerk fungieren). Im Hintergrund der gesamten Aktion stehen dann die Spammer, die sich die Texte für die Nachrichten ausdenken. Das alles ist ein ziemlich ausgeklügeltes System, sodass Spamfilter-Hersteller stetig nachrüsten müssen, um den Kriminellen die Stirn zu bieten.

Ich frage mich, ob uns Spam-Nachrichten wohl auch noch in Zukunft nerven …

 

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Tägliches E-Mail-Aufkommen bis zum Jahr 2019

Auf der Webseite von Statista habe ich eine interessante Erhebung gesehen. Das Marktforschungsunternehmen The Radicati Group hat eine Prognose für die täglich versendeten E-Mails für die kommenden Jahre herausgegeben. Für die Jahre 2014 – 2019. So wird die Anzahl der täglich versendeten E-Mails weltweit stark zunehmen, von im jahr 2014 196,3 Milliarden auf 236,5 Milliarden im Jahr 2019.

Das ist doch eine ganze Menge :-) jetzt wäre mal interessant, wie viele E-Mails davon Spam-Mails sind. Ich denke ein richtig großer Teil davon.