Datenverschlüsselung

Hallo, das ist mein erster Post an euch da draußen. Und es geht gleich zur Sache. Ich hab mir nämlich zum Thema Datenverschlüsselung Gedanken gemacht. Viele Online-Speicher bieten keine wirkliche Verschlüsselung an. Sicher, meist ist der Transportweg per SSL verschlüsselt, die Daten an sich allerdings nicht. Sollte es jemand schaffen an die Daten zu kommen, kann er sie lesen, denn sie sind im Klartext.

Viele Online-Speicher Anbieter und Anbieter von E-Mail-Security-Lösungen bieten aber mittlerweile auch eine Verschlüsselung der Daten an. So bietet beispielsweise GMX und web.de eine Ende-zu-Ende E-Mail-Verschlüsselung per PGP an. Der große Nachteil hier ist, dass diese Daten nicht auf Viren hin untersucht werden können und dass diese E-Mails nur innerhalb des GMX-web.de Verbundes versendet werden können. Zudem benötigt man für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf der User-Seite einen Client oder wie im Fall GMX/web.de ein Browser-Plugin, das die Daten erst mal lokal verschlüsselt. Es gibt aber auch Anbieter, die sichere E-Mail-Verschlüsselung für Unternehmen in Kombination mit einem Spam- und Virenfilter anbieten. Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aber mit PGP. Um Die Verschlüsselung der E-Mail muss sich der Kunde nicht kümmern, das wird serverseitig beim Anbieter erledigt.

Bildschirmfoto_2015-08-19_um_17-c2098fa53b61a806

Das Internet in Zahlen und Fakten

Es gibt bestimmt einige Dinge, die ihr über das Internet wisst, doch sicherlich umso mehr, die ihr nicht wisst. Das Internet hat sich in den letzten 25 Jahren zu solch einem elementaren Bestandteil unseres Lebens entwickelt, dass viele es als selbstverständlich betrachten und vieles gar nicht mehr hinterfragen. Dabei steckt in Zahlen und Fakten ausgedrückt viel mehr dahinter. Um euch das Ganze mal ein bisschen näher zu bringen, habe ich ein interessantes Video für euch raus gesucht, das wunderbar visualisiert, wie gigantisch und unfassbar das Internet eigentlich ist. Viel Spaß damit!

Das schmutzige Geschäft mit dem Spam

„Bitte keine Werbung einwerfen“ – Diesen Satz liest man relativ häufig auf Briefkästen in der Bundesrepublik. Er dient dazu, sich vor Wurfsendungen, Anzeigeblättern und sonstigem unerwünschten Papierkram zu schützen.

Doch wie ist das im Internet? An seinen E-Mail-Postkasten kann man nicht einfach ein Schild mit „Bitte keinen Spam“ anbringen. Selbst wenn – das würde Spammer und Kriminelle wohl wenig interessieren. Man fragt sich jedoch trotzdem wer auf Mails wie „Investieren in aktien von eurobank sonst Verlieren geld Rapide“ eingeht. Die Antwort lautet: Genug, denn sonst wären solch ominöse Nachrichten schon längst nicht mehr im Umlauf. Tatsächlich sind es nämlich 29 Milliarden dieser Mails, die täglich verschickt werden. Eine Studie des International Computer Science Institute der University of California in Berkeley hat ergeben, dass die Spammer tatsächlich im Schnitt 12 Millionen Mails verschicken müssen, um einen Kauf zu registrieren. Das ist enorm viel, aber anscheinend trotzdem lukrativ.

Fakt ist auch, dass das Prinzip „Spam“ wohl immer von einem Dreiergespann ausgeht. Es gibt so genannte „Harvester“, die das Internet nach E-Mail-Adressen – also potentiellen Opfern -durchkämmen, die dann wiederum von Bot-Netzwerken mit Spamnachrichten bombardiert werden. (Bot-Netzwerke sind mit Schadsoftware infizierte Privat- oder Geschäftsrechner, die als Absender der Nachrichten dienen und als ein Netzwerk fungieren). Im Hintergrund der gesamten Aktion stehen dann die Spammer, die sich die Texte für die Nachrichten ausdenken. Das alles ist ein ziemlich ausgeklügeltes System, sodass Spamfilter-Hersteller stetig nachrüsten müssen, um den Kriminellen die Stirn zu bieten.

Ich frage mich, ob uns Spam-Nachrichten wohl auch noch in Zukunft nerven …

 

spam-geschaeft

Tägliches E-Mail-Aufkommen bis zum Jahr 2019

Auf der Webseite von Statista habe ich eine interessante Erhebung gesehen. Das Marktforschungsunternehmen The Radicati Group hat eine Prognose für die täglich versendeten E-Mails für die kommenden Jahre herausgegeben. Für die Jahre 2014 – 2019. So wird die Anzahl der täglich versendeten E-Mails weltweit stark zunehmen, von im jahr 2014 196,3 Milliarden auf 236,5 Milliarden im Jahr 2019.

Das ist doch eine ganze Menge :-) jetzt wäre mal interessant, wie viele E-Mails davon Spam-Mails sind. Ich denke ein richtig großer Teil davon.

 

 

Welches Land in Europa hat die meisten E-Mail-Nutzer?

Welches Land hat die größte, ich nenne es mal, „E-Mail-Dichte“? Das ist die Frage, die wir uns heute stellen. Viele Menschen haben ja mehrere E-Mail-Adressen. Ich habe z.B. aktiv 3 Adressen. Aber in welchen Ländern gibt es die meisten Menschen mit mindestens einer E-Mail-Adresse? Dazu gibt es eine schöne Statistik von Statista.

Gewinner ist Island mit satten 93%, gefolgt von Norwegen und Dänemark mit je 90%. Deutschland befindet sich im oberen Drittel. Das ist durchaus ein gutes Ergebnis, denn Deutschland ist unter den Ländern in der oberen Hälfte das Land mit den meisten Einwohnern. Deutschland kommt auf 80%. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen befinden sich Koratien (47%), Bulgarien (44%) und Rumänien mit 43%.